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Karlsruhe Stadt des Landes Baden-Württemberg

Wie wird das Ordnungs- und Sicherheitsproblem in anderen Bundesländer (Kommunen) gelöst.

Ehrenamtlich. Für die Sicherheit und Ordnung in Karlsruhe.

Karlsruhe ist mit mehr als 300.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes Baden-Württemberg.


( KOD) Kommunaler Ordnungsdienst Bildquelle: hob-design.de


In Fahrzeugen mit dieser Aufschrift ist der ( KOD) Kommunaler Ordnungsdienst in Karlsruhe unterwegs.



Verstärkung auf Streife: Ehrenamtliche unterstützen Kommunalen Ordnungsdienst

Zwölf ehrenamtliche Mitarbeiter unterstützen die Teams ab sofort bei größeren Einsätzen oder an den Wochenenden.

Die Freiwilligen erhielten ihre Bestallungsurkunde von Bürgermeister Wofram Jäger und Ordnungsamtschef Björn Weiße - nun kann es losgehen.

"Stadt wird noch sicherer"

"Sich für die Belange, Sorgen und Nöte der Mitmenschen einzusetzen, ist keine Selbstverständlichkeit", lobte Jäger die frisch gebackenen Mitarbeiter des KOD. Sie werden künftig die Teams der Hauptamtlichen unterstützen und ihnen gleichgestellt sein, "mit allen Rechten und Pflichten", betonte der Bürgermeister. Als Ehrenamtliche zeigten sie Bürgersinn gegenüber der Stadt und der Gemeinschaft und opferten ihre Freizeit, um sich zu engagieren. "So wird unsere Stadt noch sicherer."

Auf die Stellenausschreibungen hätten sich zunächst 37 Freiwillige beworben, erläuterte Jäger weiter. Den obligatorischen Sporttest hätten allerdings nur 17 Bewerber bestanden - zwei Frauen und 15 Männer. Nach den anschließenden persönlichen Vorstellungsgesprächen kamen elf Männer und eine Frau in die nächste Runde.

Sie alle sind offiziell für den KOD für 7.50 die Stunde im Einsatz.
Grundlage:
Baden-Württemberg
Gemeindeordnung
1. Teil - Wesen und Aufgaben der Gemeinde (§§ 1 - 22)
3. Abschnitt - Einwohner und Bürger (§§ 10 - 22)
§ 15
Bestellung zu ehrenamtlicher Tätigkeit
(1) Die Bürger haben die Pflicht, eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Gemeinde (eine Wahl in den Gemeinderat oder Ortschaftsrat, ein gemeindliches Ehrenamt und eine Bestellung zu ehrenamtlicher Mitwirkung) anzunehmen und diese Tätigkeit während der bestimmten Dauer auszuüben.
(2) Der Gemeinderat bestellt die Bürger zu ehrenamtlicher Tätigkeit; die Bestellung kann jederzeit zurückgenommen werden. Mit dem Verlust des Bürgerrechts endet jede ehrenamtliche Tätigkeit.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KOD erfüllen polizeiliche Aufgaben - es ist daher nur logisch und sinnvoll, dass sie auch die Stellung von Polizeibeamten haben.
Sie dürfen im Rahmen ihrer Tätigkeiten Verwarnungen aussprechen, Verwarnungsgelder erheben und Bußgeldverfahren einleiten.
Aber auch Personen anhalten und befragen, deren Personalien feststellen, Platzverweise aussprechen oder auch Gegenstände sicherstellen oder beschlagnahmen.
Sogar unmittelbarer Zwang darf ausgeübt werden - wenn es die Situation unbedingt erforderlich macht und die polizeiliche Aufgabe nicht auf andere Art erfüllt werden kann.

KOD unterschiedlich stark
In Baden-Württemberg unterhalten unter anderem die Städte Karlsruhe, Mannheim, Stuttgart, Ulm, Reutlingen, Heidelberg, Heilbronn, Esslingen, Ludwigsburg und Lahr einen Gemeinde- beziehungsweise Städtischen Vollzugsdienst. Im Vordergrund stehen "niederschwellige Ordnungswidrigkeiten" wie Pöbeleien oder Lärmbelästigung. Die Personalstärke der KOD schwankt zwischen 57 Vollzeitkräften in Stuttgart und zwei in Lahr. Die Mitarbeiter der KOD treten in der Regel uniformiert in der Öffentlichkeit auf.

Die Vollzugsbediensteten sind mit Handschellen, Reizstoffsprühgeräten und Schlagstöcken ausgestattet. Allein der Städtische Vollzugdienst Stuttgart ist mit Schusswaffen ausgerüstet. Im Vordergrund der KOD stehen Fuß- und Radstreifen. In den Fuhrparks der KOD befinden sich daher nur wenige Kraftfahrzeuge. Diese verfügen auch nicht über Blaulicht oder Martinshorn,teilweise über Gelblicht.



"Die härteste Ausbildung der Stadt Karlsruhe"
Durchlaufen mussten die Bewerber eine ganze Reihe an Sport-, Konzentrations- und psychologischen Tests. Hinzu kommt eine einjährige Ausbildung, die im Wechsel mit den Praxisphasen erfolgt. Hier bekommen die kommunalen Ordnungshüter das nötige Fachwissen über Verwaltungs-, Straf- und Polizeirecht mit auf den Weg. Zusätzlich gibt es Ausbildungseinheiten zum Einsatztraining im Jugendschutzbereich, aber auch in Sachen Psychologie. "Wir schauen auf den Menschen, der hinter der Bewerbung steht", äußert sich Weiße über die Auswahlkriterien.


Mannheim-KOD-Citystreife




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